Projekt

Blauer Engel
Erweiterung

Analyse eines Bestandsrechenzentrums

München, 2020
Autor: Ulrich Terrahe

Aufgabenstellung

Im Rahmen eines Immobilienkaufes wurden die dc-ce seitens des Investors gebeten, das Bestandsrechenzentrum des Gebäudes innerhalb kürzester Zeit zu bewerten und die Ergebnisse mittels Präsentation und Bericht so zu visualisieren, dass auch ohne RZ- Vorkenntnisse oder fachlicher Tiefe ein gutes Verständnis zur Situation vermittelt wird.

Fakten

Das Rechenzentrum machte einen kleinen Teil von der Gesamtimmobilie aus, hatte aber mit einer nutzbaren IT-Fläche von > 1.500 m² eine für den deutschen Rechenzentrumsmarkt beachtliche Größe.

Ziel des Investors war es, das Rechenzentrum nach Investition in die komplette Modernisierung am Markt als Colocations-Rechenzentrum anzubieten.

Warum wir dieses Projekt vorstellen

Mittels eines von der dc-ce erarbeiteten Verfahrens sind wir in der Lage, in einer ersten Analyse die Chancen für diese Investitionen sehr schnell zu ermitteln und entsprechend für die Shareholder verständlich aufbereiten.

Mit einer dafür entwickelte Bewertungsmatrix wurden in diesem Projekt die wesentlichen Anforderungen an das Rechenzentrum in sieben Teilbereiche aufgeteilt

  • Qualität
  • IT-Fläche,
  • Leistungsdichte,
  • Verfügbarkeit
  • Sicherheitskonzept,
  • Lage und Standort,
  • Datenanbindung und Versorgungstechnik allgemein

In den jeweiligen Bewertungsskalen wurde ein farblich animiertes 10 Punktesysteme hinterlegt, in dem die marktüblichen Anforderungen an die Teilbereiche mit den Ergebnissen der Untersuchung verglichen wurden.

Anhand der Ergebnisse konnten wir mit visueller Unterstützung Aussagen treffen, wie der Kunden die Ergebnisse zu interpretieren hat.

Zusätzlich wurden die Bewertungen kurz erläutert und positive bzw. negative Aspekte in einer Tabelle gegenübergestellt.

Am Beispiel der Leistungsdichte lässt sich die Methode sehr gut darstellen.

  • Zum Zeitpunkt der Untersuchung lag die marktübliche Anforderung der Zielgruppe an der Leistungsdichte für IT-Flächen bei 1250 bis 2000 W/m².
  • Das Rechenzentrum konnte aktuell aber nur 300 W/m² bereitstellen.
  • Mit dieser Leistungsdichte wären mehr als 98 % der Kunden abgesprungen.

An der Skala, der Absprungrate und der Punktevergabe sah der Kunden mit einem Blick, wie weit er von den Marktanforderungen entfernt war und die Leistungsdichte einen erheblichen Mangelpunkt darstellte.

Natürlich handelte es sich nicht um eine fachlich in die Tiefe fundierte Ausarbeitung, sondern um einen deutlich kostengünstigeren „Quickcheck“.

Aber die Summe der Ergebnisse aller 7 Teilbereich machte in der ersten Bewertungsrunde sehr deutlich, wie groß die Abweichung von marktüblichen Anforderungen waren.

Daraus erhielt der Kunde ein sehr gutes, einfaches Bild, welche Abstriche bei einer Nutzung des Rechenzentrums hinzunehmen bzw. welcher Aufwand, (noch nicht qualifiziert), mit einer Herrichtung verbunden wären.

Die Investoren waren hochzufrieden mit dem Ergebnis, weil Sie kostengünstig einen sehr schnellen Überblick über den Zustand des Rechenzentrums in einer für sie ausreichender Untersuchungstiefe bekamen, um daraus weitere Entscheidungen zu treffen.

Für weitere, detailliertere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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